Nach der spirituellen Erfahrung in der Eldath-Enklave im Dämmerwald und dem eintauchen in die antike Atmosphäre einer alten Elfenstadt war es endlich soweit, der Spur der verschwundenen Abenteurergruppe zu folgen und zum Klagenden Zwerg aufzubrechen.
Mit Breagar im Gefolge sollte doch eigenlich nichts schief gehen, oooooder?
Kaum angekommen war ich zwischen zahlreichen Kämpfen und dem bestaunen der alten zwergischen Wege (je weiter ich vorankam, umso beeindruckender wurde das Bild zwergischer Baukunst!) gefangen, dass sich mit jedem Schritt Boden, den meine Gruppe vorrückte weiter steigerte.
Eine unglaubliche Ansicht, die es Moria aufnehmen konnte, offenbarte sich erst richtig, als ich das erste Mal die Innenbereiche betrat - und gleich unterbrochen wurde, als ich auf eine neue Trollart stieß, die zwar ziemlich fies war, - selbst im Tod, aber ohne den Einfluss von Säure und Feuer vernischtet werden musste
Es war sehr schade, dass ich den antiken Golem auch noch vernichten musste, nachdem er einige Trolle kampfunfähig gemacht hatte ...
Hier fand ich auch den ersten Teil einer beschädigten antiken Zwergenrüstung
Kurz im freien stellte ich fest, dass wohl auch die Zentilfeste großes intersse an diesem Ort hatte - der arrogante Bursche und seine Chimäre lieferten einen guten Kampf und ich bekam durch das Buch einen guten Einblick, was da noch kommen würde ...
Sehr auffällig war auch die große Zwergenstatue, die förmlich nach Geheimnis schrie - leider konnte ich nicht herausfinden, was ich mit dem Fach an der Statue an sich hatte - sowohl die Runentafel, als auch die beiden Zwergen-Gebetstafeln, die ich später fand, hatten keinen Effekt darauf
Throne of the mad God bietet eine große Anzahl an zusätzlichen Monstern, darunter einige neue Trollarten und auch Riesen wie Verbeegs und die Formischen Riesen.
Diese waren aber harmlos, im Vergleich mit der Kreatur, die mich noch erwarten sollte ... zum Glück hatte ich den Zettel bei dem toten Dieb gelesen, der mir einen leichten Schauer verursachte - das erste Treffen mit einer Vargouille lief besser als gedacht, war aber nicht die letzte und beklemmenste
Zum Glück fand ich kurz darauf einen speziellen Ring, der da sehr hilfreich sein würde.
Bei meinen Kämpfen gegen die Verbeeg-Schamanen viel mir auf, dass es keine EP gab, wenn sie starben (merkte ich bei dem einen mit namen und dem anderen beim Riesen-Anführer später
Richtig gut war auch das Kopftraining in der Rätselpassage mit den Steinköpfen, die sich mit den Kämpfen gegen Schattenmonster und dem entschärfen von Fallen abwechselte, ehe es tiefer in die alten Zwergenhallen ging (zum Glück war Amber jeder Falle gewachsen)
Das erkunden der tiefen Hallen war eines der besten Momente, da die Locations so toll gestaltet waren und die Mechanismen einfach genial waren und viel Spaß gemacht haben
Auf dem Weg fand ich weitere Stücke der Rüstung und noch einige sehr kreative Gegenstände (ich habe auch in der Sprechanlage nachgesehen!), wie den Lufthammer, den ich sofort Breagar gab!
Komischerweise konnte auch Amber als Nicht-Zwerg den Hammer benutzen ... vielleicht hatte sie ja auch Zwerge unter ihren Tieflings-Ahnen.
Dabei stieß ich auch ein ritterliches Edikt bei der Leiche eines angehenden Paladins des Kuldar-Ordens. In einem kurzen Gedanken, versuchte ich das Edikt später bei Prälat Wessalen im Orden des Starhlenden Orden des Strahlenden Herzens abzugeben, der aber nichts damit anzufangen wusste (ich dachte, dass er mit dem Kuldar-Orden hätte Verbindung aufnehmen können
Mehr und mehr erfuhr ich auch vom Schicksal der Mitglieder der gesuchten Abenteuergruppe und landete schließlich im großen Empfangssaal des Zwergenreiches, wo ich die letzten Riesen samt ihrem Boss vernichtete
Auch hier musste ich mein Staunen unterbrechen und mich noch mit Untoten und auch zum ersten Mal dem eigentlichen Problem stellen musste, während ich die Schlüsselobjekte für das große Rätsel suchte
Im Untersten Geschoss machte ich gleich den Aufzug wieder flott und stellte mich dem Verräter der Gruppe, nur um mich kurz danach mit den verrückt machenden Fähigkeiten von Allips stellen
Nachdem ich auf den ehemaligen amnischen Hauptmann traf, bereitete ich mich voller Vorfreude auf den verrückten Gott selbst vor und hier steigerte sich die Spannung auf neue Höhen ...
Noch einmal wurde ich richtig mitgerissen, als ich im Thronraum, von der epischen Musik von Unterdorntief begleitet, die große Treppe hochstieß und es nach zahlreichen Kämpfen gegen die mechanischen Wächter das letzte Rätsel zu lösen.
Etwas peinlich - eine der weiteren Vargouille hat es hier dann doch noch geschafft, meinen HC zu beißen

Komisch, mein Ritter hatte trotz Immunität gegen Krankeit (durch ATweaks) keine Chance
Der Endkampf gegen den verrückten Gott war so hart wie episch - alleine schon weil ich ihm meine Gruppe mit zwei legendären Waffen gegenübertrat- dem Flegel der Zeitalter und der Axt Berronars - gerade letztere hatte eine besondere symbolische Bedeutung, dass sie sich mit ihrem Träger zusammen einem abtrünnigen Mordinsaman entgegenstellen und ihn niederwerfen und sein finsteres Treiben beenden konnte
Nach einem opferreichen Kampf schaffte ich es mithilfe des Grätes, den gefallenen Mordinsaman wieder in die Verbannung zu versiegeln und machte mich schließlich auf den Weg zurück nach Athkatla, wo ich sofort mein Versprechen an den Hauptmann einlöste
@Acifer was mir sehr gefallen hat, waren auch die Hinweise auf die Silverreams - dummerweise ist die Vorfreude darauf jetzt noch mehr gestiegen.
Eine weitere tolle Mod, die Einblick in ein großes geschichtliches Gebiet gibt und viel Abwechslung bietet!