Hallo allerseits!

Turjan

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Ist schon ein Weilchen her,dass ich hier vorbeigeschaut habe. Schön,dass mein Account noch funktioniert, mit dem alten Passwort, bekannt aus Funk und Fernsehen. So richtig lebhaft scheint's zumindest hier in der Taverne nicht mehr abzugehen. Aber vielleicht findet sich hier ja noch jemand, dessen Computersachverstand ich anzapfen kann. (Irgendwie funktioniert das mit den Absätzen nicht auf diesem alten Tablet). Na ja, fasse ich mich halt kurz. Ich hatte eigentlich immer mindestens zwei Computer,aber das wurde denn wohl irgendwann einer, und bei dem habe ich es jetzt gerade geschafft, beim Versuch, etwas anderes zu justieren, den Lüfter des CPU-Kühlers zu zerlegen. Das ist jetzt reparabel, aber mir wurde schon bewusst, dass ich diesen Computer vor 10 Jahren gebaut habe, und dass einem die schönsten Backups nichts nutzen, wenn man nicht herankommt. Klar,ich brauche einen neuen Rechner und habe keine Ahnung mehr, aber zunächst wäre ein kleiner Zweitrechner dran, gerne auf Linux-Basis, mit dem ich an meine Backups komme, den Drucker bedienen kann, einen grösseren Bildschirm anschließen kann und dann sonst vielleicht noch fürs Banking gut ist. Und dieses Tablet bringt mich zur Verzweiflung. Ahem. *winkt in die Runde*
 

Jastey

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Hallo @Turjan ! *wink zurück*
Wenn Du Hilfe beim Computer-Konfigurieren möchtest würde ich vorschlagen, den Threadtitel entsprechend mit Schlagwörtern auszustatten und auch konkret zu benennen, was Du überlegst.
 

Shao

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Oha, Turjan! Schön, mal wieder von dir zu lesen. :)

Das mit den neuen PCs ist gerade nicht so einfach, dank Chipknappheit. Überleg dir mal ein Budget und ob er eine Grafikkarte braucht. Wenn letzteres nicht nötig ist (so hört es sich zumindest an), wirds zumindest nicht den Preis eines Kleinwagens annehmen müssen. :D Ansonsten würde ich empfehlen, in unseren Discord-Channel zu kommen, da kann dir eventuell schneller geholfen werden. :)
 

Maus

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Wir sind nämlich voll modern geworden und nutzen moderne Kommunikationswerkzeuge *nickt mit dem Kopf*.
 

Turjan

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Uh, das ging ja schnell :-) . Grüßt Euch! Ich nehme mal an, dass mein Problem ist, dass ich nicht voll modern geworden bin, und dieses Uralt-Tablet, das ich alle paar Jahre mal benutze, ist schneller Kommunikation auch nicht nicht gerade dienlich. Ich kann auch kaum sehen,was ich schreibe (brauche eine neue Brille).@Shao Ja, ich brauche erst mal nur was Kleines, da mir die Lage auf dem Chip-Markt bekannt ist. Ich hoffe,mein "antikes" Schätzchen macht es noch ein Weilchen. @Jastey Entschuldigung, ich will den Rat nicht ignorieren, aber ich bin gerade kommunikativ etwas eingeschränkt.
 

Shao

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Na denn. :) Das Budget wäre aber echt wichtig, ohne das gibts keine Empfehlungen. ;)
 

Turjan

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Sagen wir mal 1000. Wenn's für deutlich darunter ginge, wär's auch nicht schlecht, da das ja kein Spielerechner werden soll. Der kömmt, wenn die Dinge sich etwas beruhigt haben. Wenn irgendein "Quantensprung" etwas darüber kosten würde, wäre ein Hinweis darauf auch nett. Wobei mich übrigens auch generell interessieren würde, was so ein Ding wie ein Raspberry Pi kann. Vielleicht lerne ich ja noch was. Edit: Bildschirm und Tastatur habe ich wohl noch.
 
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Shao

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Du wohnst wieder in Deutschland, oder?

Willst du später nen Spielerechner? Es ist kein Problem jetzt nen Rechner für deutlich unter 1000€ zu bauen, wo dann später irgendwann ne Grafikkarte reinkann und der ist dann spielebereit. :)
 

Turjan

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Ich wohne immer noch in Wien. Hmm, gute Frage. Das hängt dann wohl davon ab, welche Rolle mein alter Rechner dann später noch spielen soll, solange er überlebt. Nur zur Info: der ist SSD-basiert mit 32 GB RAM, aber einer recht alten Grafikkarte und einem Uralt-Prozessor (i5 2500k, falls ich mich richtig entsinne). CP77 konnte ich damit noch spielen, obwohl ich unter den Minimalanforderungen liege. Ob der es noch lange macht, ist allerdings fraglich, und irgendetwas Sicheres für Banking wäre nicht schlecht, da ich bei dem Teil bei Windows 10 schon beim "End of Service" angelangt bin. Aber mach' ruhig mal.
 

Shao

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Wo ist das Problem, diesen Rechner für deine Zwecke zu benutzen? Windows 10 läuft doch noch ne ganze Weile. Wenn nicht, Linux installieren. Klar ist der Prozessor alt, aber für alles außer Spiele ist der auch nicht so nötig. SSD und ordentlich RAM, auch wenn der wahrscheinlich noch DDR3 ist, reicht doch dicke.
 

Turjan

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Windows 10 Updates funktionieren schon seit einiger Zeit nicht mehr. Die Fehlermeldung ist wohl das Microsoft -Äquivalent von "Sumtin' 'rong, LOL", hilft mir also auch nichts. An dem Punkt hilft wahrscheinlich nur noch ein völliges Neuaufsetzen, was ich wegen einiger erheblich gemoddeter Games nicht getan habe. Wie auch immer, die jetzige Situation, in der ich an nicht's herankomme hat mich von der Notwendigkeit eines Zweitgeräts überzeugt, das dann auch höhere Sicherheitsstandards erfüllt.

Oder meintest Du, ich sollte diesen Rechner für diesen Zweck verwenden und besser mit einem neuen Spielerechner anfangen, zumindest vorbereitend? Das Problem damit wäre,dass ich dann gar keinen Spielerechner hätte,bis ich eine Grafikkarte kaufen würde.

Edit: OK, muss ja nicht alles gleichzeitig sein.
 
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Maus

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Fange mit dem an, was Shao vorgeschlagen hat. Nimm einen Rechner, der die Anforderungen an einen Spielerechner erfüllt bis auf die Grafikkarte. Damit hast du einen aktuellen Win 11 Arbeitsrechner. Das müsste mit dem Budget machbar sein. Gerade TPM könnte ja auch die Sicherheit erhöhen.

Nächstes Jahr oder so, kannst du je nach Budget und Bedarf dann die fehlende Grafikkarte kaufen. Oder halt nicht, weil alles ok ist. Der Rechner selbst dürfte wenig haben, was nicht auch für Büro-Anwendungen hilfreich ist, also kein Overkill.
Kaufst du die Grafikkarte, dann hast du einen neuen Spiele-Rechner und dein alter Spiele-Rechner kann platt gemacht werden und mit neuinstalliertem BS dann dein Arbeitsrechner werden. Oder du hast dann andere Vorstellungen von einem Arbeitsrechner und willst lieber ein Laptop/Tablet/Convertible so what.

Ist aus meiner Sicht ein Plan, der Flexibilität erlaubt. Einziger Wermutstropfen: du musst für den neuen Rechner eine hochwertiges, leistungsstarkes Netzteil besorgen, damit es im Falle eines Falles die Grafikkarte versorgen kann. Das ist dann wenn du keine Grafikkarte einbaust überdimensioniert. Aber das sind wahrscheinlich 30-50€, die du dann zu viel ausgegeben hast. Das wäre verkraftbar imho. Beim Rest (vernünftiger Prozessor, gutes Mainboard, ausreichend RAM, SSD-Speicher) profitiert der Rechner auch als Arbeitsrechner davon (ohne SSD würde ich heute keinen Rechner mehr kaufen, z.B.).

Die Details sagen dir dann Shao oder Caesar oder jemand anderes kompetentes halt ;)
 

Turjan

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Danke, das klingt vernünftig. Wobei ich bei einem Spielerechner grundsätzlich auch ein höheres Budget ansetzen würde; qualitativ hochwertige Teile habe ich damals auch für den derzeitigen Rechner verwendet, der z.B. auch immer noch auf dem ursprünglichen Netzteil läuft. Da würde ich dann auch in zusätzliche Peripherie investieren (Maus,Keyboard, Bildschirm),die beim Budget gar nicht eingerechnet sind.

Edit: derzeitiges Netzteil https://www.newegg.com/lepa-g500-ma-500w/p/N82E16817194085
 
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Vernochan

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Moin Turjan!

Auch ich rate zum Ansatz von Shao. Ohne eine Grafikkarte sollte man mit ~900 Euro einen sehr starken Rechner zusammen bekommen, der kaum Kompromisse eingeht (IMHO könnte man eher argumentieren, dass das alles schhon overkill ist).

Prozessor: Ryzen 5600g (mit eingebauter Grafikeinheit) ~260 Euro
Kühler: Der Stock Cooler reicht grundsätzlich zwar aus, aber ich würde trotzdem einen größeren/leiseren holen. z.B. Noctua NH-U12S ~70 Euro
(Ich persönlich würd auch gleich Arctic MX-4 Wärmeleitpaste dazu packen)
Ram: 16/32GB (da musst du wissen wieviel du brauchst) mit 3600 MhZ und entweder CL16 oder CL18 (CL16 ist besser, kostet aber auch ein bisschen mehr) ~150 Euro für 2x16GB
Mainboard: Entweder ein B550 oder X570. X570 sind die, mit etwas mehr Features (ich würde vor allem gucken, dass es PCIe 4.0 unterstützt und 4 Ram Slots hat). Für Windows 11 benötigt man ein TPM 2.0 Modul, da bin ich gerade nicht sicher, welche Mainboards das direkt verbaut haben und welche ein Zusätzliches Modul benötigen ~100/~160 Euro (B550/x570)
Netzteil: Um für eine Grafikkarte vorzusorgen würde ich wohl ein 650 Watt Netzteil (Mindestens Gold-Rated) nehmen ~90 Euro
(Von Namenhaften Herstellern gibt es sowieso wenig kleine Netzteile mit Gold-Rating)
Festplatte/SSD: Als Bootlaufwerk lohnt sich IMHO schon auf eine M.2/NVME zu gehen. Ich würde nach meinem letzten Preis-Stand zu einer Crucial P2 greifen, und aus Prinzip mit 1 TB. Spiele sind heutzutage ja gerne mal 100GB groß ~90 Euro
Gehäuse: Is natürlich relativ egal, Ich hab ein Corsair Carbide 275R und bin damit sehr zufrieden ~75 Euro

Damit wäre noch ein bisschen Spielraum bis zu den 1000, falls du doch schon etwas mehr Richtung Gaming vorsorgen willst.

Ist alles auch ein bisschen Geschmackssache, aber das ist recht nah an dem, was ich selbst bei mir zuhause stehen habe (bzw. holen würde, wenn ich heute nochmal einen neuen kaufen würde) :)



Wenn man den Preis hart drücken will, kommt man mit ~450 Euro aus (allerdings mit schwächerer Intel CPU. Mit einer AMD CPU ~550), hat aber dann auch einen sehr viel schlechteren PC :D
 

Turjan

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Hallo Vernochan, und danke, das hört sich doch ganz gut an,soweit ich das beurteilen kann. Die 32GB RAM waren schon bei meinem jetzigen Rechner am Anschlag bei Spielen wie Cities Skylines, so dass ich nicht gerne darunter gehen würde.

Wo kauft man denn heute so etwas wie einen weitgehend selbst konfigurierten Rechner? Alle Teile bei Newegg kaufen wie letztes Mal klappt aus offensichtlichen Gründen nicht mehr.

Edit: Habe es endlich geschafft, eine funktionierende Tastatur auf dem Fire zu installieren.
 
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Shao

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Du gehst auf geizhals.de, gibts dort alle Teile ein, die du haben willst und packst sie in eine Wunschliste. Dann spuckt dir Geizhals den besten Anbieter raus. Wird auf Mindfactory oder Amazon hinauslaufen wahrscheinlich.

Die Zusammenstellung von Verno passt schon ganz gut. Ich würde dazu noch sagen: ein B550 Mainboard reicht wahrscheinlich. Beim RAM würde ich hierzu greifen, CL18 reicht aus und so ists nichtmal so teuer. Es sei auch gesagt, dass dein DDR3 Ram vielleicht nur gerade so reicht, aber DDR4 Ram ist auch schlichtweg schneller und besser. 16GB würde also wahrscheinlich auch reichen und kosten halt weit weniger. Nachrüsten geht da immer.
 

Turjan

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Prima, danke! Erstaunlich, was ich alles vergesse, wenn ich es mal ein paar Jahre nicht benutzt habe, denn geizhals.at habe ich eigentlich auch schon verwendet, ist mir nur völlig entfallen. Na ja, manche Leute kamen in der Pandemie in den Kaufrausch, und ich habe gar nichts mehr gekauft, muss jetzt aber so einiges ersetzen.

Dann setze ich mich mal hin und schaue,, was dabei herauskommt.

Bevor ich es vergesse, kann jemand eine Maus empfehlen, die nicht gleich die Grätsche macht, wenn man sie schräg anguckt? Muss nicht super fancy sein, da ich Extra-Tasten nur selten verwende.
 
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Shao

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Schau die die Mäuse von Zowie an, die sind stabil und ohne Firlefanz, dennoch mit Topsensor drin. Welches Modell kommt auf deine Präferenz an.
 

Vernochan

Schabrackentapir
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Noch ein kleiner Zusatz zu Mainboards: Rein theoretisch kann es passieren, dass Mainboards mit einer älteren BIOS Version ausgeliefert werden, auf der diese CPU noch nicht erkannt wird. Sollte eigentlich nicht mehr vorkommen, aber falls der Händler zufällig dein ausgesuchtes Board schon länger rumliegen hat kannst du Pech haben. (ich hab in den letzten 2 Jahren 5 oder 6 PCs gebaut, überall war das BIOS bereits aktuell genug).

Falls das passiert, bietet AMD dir aber die Möglichkeit, einen Leihprozessor von denen zu bekommen. Der Prozess ist hier beschrieben (letzter Punkt).

Um vorzubeugen kannst du natürlich auch ein Mainboard mit USB Flashback kaufen, dass du dann auch ohne/mit falscher CPU updaten kannst. Oder du bezahlst deinem Händler unverschämt viel Geld dafür (bei Mindfactory kostet das glaube ich 30 Euro).
 

Turjan

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Danke Euch beiden. Vielleicht frage ich dann doch noch mal nach einer Tastatur. Meine jetzige hat im Prinzip eine Hintergrundbeleuchtung, die aber anscheinend gerade den Geist aufgibt, nach mehr als 10 Jahren.
Edit: Na gut, das ist dann wohl wirklich Geschmackssache.

Ich schaue mir gerade Mainboards an. Die B550er scheinen normalerweise einen PCI4-Slot zu haben und einen M.2, dieX570er doppelt so viele - für den doppelten Preis. Hmm. Und hat sich MSI mittlerweile bekrabbelt? Als ich das letzte Mal am Einkaufen war, machten ihre Kapazitoren pünktlich nach Ablauf der Garantie (2 Jahre) die Grätsche. Wiederum steht mir der Sinn nicht nach Asus-Apothekenpreisen. Wie sehen denn momentan die Lebensdauern nach Hersteller aus?

Und kennt jemand einen guten Übersichtsartikel über heutige Mainboards? Ich merke, dass ich oft nicht mehr weiß, was die Beschreibung bedeutet.
 
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