Erste Eindrücke

Morywen

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Eigentlich wollte ich mir den Early Acess nicht zum Vollpreis zu legen, aber als Geschenk konnte ich natürlich nein sagen:D.
Die Charaktererstellung ist zurzeit auf einige Klassen eingeschränkt, später sollen zumindest alle des ersten Spielerhandbuchs mit von der Party sein. Ich hoffe, das gilt auch für Rassen, denn Gnome kann man nicht spielen. Die Stats können klassisch mit einem Kaufsystem verteilt werden oder nach einer vorgefertigten Verteilung, die aber den Nachteil hat, dass man irgendwo eine 8 vergeben muss, was bei Würfelproben zu Abzügen führt. Was für den Haupthelden etwas blöd ist. Ich finde es schön, dass die generischen Hintergründe, die man wählen kann, vorhanden sind. So kann man einem Charakter einige zusätzliche Fähigkeiten geben, die er über Klasse oder Rasse nicht bekommt. So kann man, wenn man in einem Test den Dieb oder Magier stehen lassen will, Diebesfähigkeiten bei einem Waldläufer unterbringen oder Wissen Arcanum bei einem Kleriker oder so.
Die Zwischensequenzen und auch der Beginn sind grafisch schon sehr schön anzusehen und gefallen mir gut. Die Story erscheint gut durchdacht und wird sicher episch werden.
Die Begleiter, die man bekommt, decken alle Bereiche ab, sodass man relativ frei entscheiden kann, was man spielen möchte. Da an einigen Stellen mehr über die Geschichte des einen oder anderen zu erfahren ist, lohnen sich auch verschiedene Durchgänge. Ich habe einen Waldläufer angespielt, der die Klerikerin, den Warlock und den Magier dabei hat. An einigen Stellen war das etwas mühsam. Zwei Kleriker, mit Astarion, dem Dieb und Gale, dem Magier funktionierte eindeutig besser. Mein Mann hat eine eigene Klerikerin mit der Kriegerin, Dieb und Magier gespielt und war auch ganz zufrieden. Mir war die Githianki ziemlich unsympathisch, weswegen ich sie dann eher stehen lasse.
Die Regeln der 5e sind an vielen Stellen sehr gut umgesetzt, was ich gut finde. Auch das man bei der Umgebung Vorteile nutzen kann oder auch Nachteile erleiden ist sehr interessant gemacht. An einigen Stellen kann sich ein vermeintlicher Vorteil auch als nicht so gute Idee herausstellen.
Es gibt auch einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen. Zum einen finde ich den Schwierigkeitsgrad schon knackig und bei einigen Kämpfen muss man einige Geduld mitbringen. Gerade, da man ja noch nicht über Level 4 hinauskommt. Bei einigen Gegnern finde ich sie für den Anfang auch nicht angemessen, auch wenn sie in der Schwierigkeit heruntergesetzt sind und mit nicht ganz so gefährlich sind, wie sie im P&P wären.
Die Kameraführung ist sehr gewöhnungsbedürftig, da sie nicht mit der Gruppe mitläuft. WSAD zum Laufen bin ich ja gewöhnt zum Kamera hinterherschieben, finde ich es etwas nervig. Die Tastaturbelegung ist default kreativ, aber da kann man nach eigenem Geschmack Änderungen vornehmen. Das Laufverhalten der Gruppenmitglieder ist auch zum Teil hinderlich, weil sie einem ständig in den Weg laufen, wenn man etwas machen will. Das kenne ich schon aus Divinity OS. Wenn man sich mit Rätseln beschäftigen möchte, ist es am einfachsten die Mitglieder mit Ungroup ruhig zu stellen. Sonst klickt man ständig auf einen und ein Gespräch wird getriggert. Das sind alles eher Kleinigkeit, die vielleicht auch mit etwas Gewöhnung weniger stören.
Ich hatte einige Abstürze, die völlig unvermittelt auftraten, aber es ist eben noch eine Beta.
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Sache nach dem nächsten Patch entwickelt und wie das fertige Spiel sein wird. Ich hoffe, dass die Story in sich stimmig wird. So vom Eindruck her kann ich im Moment Leuten empfehlen, die es nicht stört häufiger mal einen Kampf wiederholen zu müssen und takitsche gerne knobeln.
 

Denderan

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Darf ich fragen was an dem Spiel schwer sein soll? Ich habe das von einigen Leuten gehört aber verstehe es nicht. Das Spiel ist aktuell SOLO zu spielen ohne große Probleme
 

Morywen

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Das sind Meinungen verschiedenen. Du hast auf Level 4 Solo das Teahouse und den Dungeon unter dem Brunnen geschafft? Respekt.
Ich persönlich fand das Dorf vor dem Goblincamp taktisch schon herausfordernd, wenn man mit den Goblins Streit beginnt. Das Camp selber ist für das Level angemessen.
 

Denderan

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Sorry falls das jetzt falsch rüberkommt aber das hat mit Meinung nichts zu tun das sind objektivierbare Aussagen. Wenn du wirklich schon in Blighted Village Probleme hattest welches Level warst du? Wie bist du vorgegangen?
Das Camp selber fandest du im Verhältnis leichter?
 

Acifer

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@Morywen : Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Ich schätze Deine D&D-Expertise als P&P-Veteranin und DM sehr. :)

das hat mit Meinung nichts zu tun das sind objektivierbare Aussagen
:confused: Der Schwierigkeitsgrad eines Spiels ist doch mit das Subjektivste, das es gibt. Nirgendwo sonst gehen die Meinungen derart weit auseinander.

Zurück zum Topic:
Die Story erscheint gut durchdacht und wird sicher episch werden.
Das ist für mich ein ganz wichtiges Kriterium. Schön zu sehen, dass die Entwickler hier auf dem richtigen Weg zu sein scheinen.
Mein Mann hat eine eigene Klerikerin mit der Kriegerin, Dieb und Magier gespielt und war auch ganz zufrieden.
Ich finde es toll, dass Ihr beide dieses Spiel gemeinsam angeht. :up:
 

Morywen

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Nu ja, ich kam an der Mühle an und habe mit den dortigen Gobblins Streit angefangen. Wenn man da unvorbereitet steht und nicht Hausdächer und ähnliches ausnutzt, ist man relativ schnell in Schwierigkeiten, da dann recht viele Gegner angerannt kommen. Mit Planung ist es zu schaffen, aber für unerfahrene Spieler ist das eine Herausforderung. Ich fand es taktisch interessant, aber es ist meiner Meinung nach keine einfache Aufgabe. Das Camp kann man ja Grüppchen weise angehen und vieles mit Schleichen und aus Entfernung erledigen.
Sorry falls das jetzt falsch rüberkommt aber das hat mit Meinung nichts zu tun das sind objektivierbare Aussagen.
Schwierkeitsgrade empfindet jeder Mensch anders. Wenn ich ins Masterhandbuch von WotC schaue, dann gibt es da tatsächlich Tabellen für Gegner für Level nach festgelegten Schwierigkeitsgraden. Da gehen die Gobblins schon in Ordnung, wenn man davon ausgeht, dass es alle einfache sind, und zusammen mit den Worgs liegen sie dann über dem, was das Handbuch für Level 3 Partys mit vier Leuten empfiehlt. Wenn man die Umgebung nutzt, kann man das ausgleichen. Dies ist nur das Beispiel an der Mühle. Die restlichen Gegner in dem Dorf müsste ich nachzählen, um das "objektiv" zu beurteilen. Natürlich sind die Tabellen fürs P&P, wo man nicht mehr laden kann.
Verstehe mich nicht falsch, ich halte mein persönliches Empfinden eines Spiels nicht für allgemeingültig und freue mich, wenn jemand anders mir seine Eindrücke schildert. Wenn du es als easy empfindest, ist das schön für dich, aber offensichtlich gibt es auch andere Meinungen dazu. Das Spiel bietet viele Möglichkeiten mit Wurfgeschossen zu arbeiten, die einem weiterhelfen. Ölfässer oder anderes, aber die muss man auch dabei haben und anwenden können. Es macht ja wenig Sinn, diese im Nahkampf zu verwenden und die eigenen Leute abzufackeln.
 

Denderan

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@Morywen : Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Ich schätze Deine D&D-Expertise als P&P-Veteranin und DM sehr. :)


:confused: Der Schwierigkeitsgrad eines Spiels ist doch mit das Subjektivste, das es gibt. Nirgendwo sonst gehen die Meinungen derart weit auseinander.

Zurück zum Topic:

Das ist für mich ein ganz wichtiges Kriterium. Schön zu sehen, dass die Entwickler hier auf dem richtigen Weg zu sein scheinen.

Ich finde es toll, dass Ihr beide dieses Spiel gemeinsam angeht. :up:
Nein denn wenn es Leute gibt die es Solo schaffen dann ist es unterm Strich einfach und die Taktik des anderen ist "falsch"
Ich versuche einfach nur zu eruieren warum das so ist deswegen frage ich ja auch :)
 

Denderan

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Nu ja, ich kam an der Mühle an und habe mit den dortigen Gobblins Streit angefangen. Wenn man da unvorbereitet steht und nicht Hausdächer und ähnliches ausnutzt, ist man relativ schnell in Schwierigkeiten, da dann recht viele Gegner angerannt kommen. Mit Planung ist es zu schaffen, aber für unerfahrene Spieler ist das eine Herausforderung. Ich fand es taktisch interessant, aber es ist meiner Meinung nach keine einfache Aufgabe. Das Camp kann man ja Grüppchen weise angehen und vieles mit Schleichen und aus Entfernung erledigen.

Schwierkeitsgrade empfindet jeder Mensch anders. Wenn ich ins Masterhandbuch von WotC schaue, dann gibt es da tatsächlich Tabellen für Gegner für Level nach festgelegten Schwierigkeitsgraden. Da gehen die Gobblins schon in Ordnung, wenn man davon ausgeht, dass es alle einfache sind, und zusammen mit den Worgs liegen sie dann über dem, was das Handbuch für Level 3 Partys mit vier Leuten empfiehlt. Wenn man die Umgebung nutzt, kann man das ausgleichen. Dies ist nur das Beispiel an der Mühle. Die restlichen Gegner in dem Dorf müsste ich nachzählen, um das "objektiv" zu beurteilen. Natürlich sind die Tabellen fürs P&P, wo man nicht mehr laden kann.
Verstehe mich nicht falsch, ich halte mein persönliches Empfinden eines Spiels nicht für allgemeingültig und freue mich, wenn jemand anders mir seine Eindrücke schildert. Wenn du es als easy empfindest, ist das schön für dich, aber offensichtlich gibt es auch andere Meinungen dazu. Das Spiel bietet viele Möglichkeiten mit Wurfgeschossen zu arbeiten, die einem weiterhelfen. Ölfässer oder anderes, aber die muss man auch dabei haben und anwenden können. Es macht ja wenig Sinn, diese im Nahkampf zu verwenden und die eigenen Leute abzufackeln.
Auf der einen Seite kommst du mit Hinterhalten und Schleichen und meinst das Camp selber sei einfach aber auf der anderen Seite ist die Mühle schwer?
Das kommt mir ehrlich gesagt ein wenig komisch vor

Ich versuche nur zu verstehen was an diesem aktuellen Schwierigkeitsgrad schwer sein soll. Du weißt ja worauf es ankommt und hast dich bei der Mühle anscheinend um etwaige Konsequenzen nicht gekümmert. KEin Problem das macht das Spiel per se aber nicht schwer ;)
 

Nightthor

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Nein denn wenn es Leute gibt die es Solo schaffen dann ist es unterm Strich einfach und die Taktik des anderen ist "falsch"
Ich versuche einfach nur zu eruieren warum das so ist deswegen frage ich ja auch :)
Dh., es gibt (fast) keine schwierigen Spiele, weil es immer jemanden gibt, der es schneller, besser oder mit einem Handycap (z.b. ausgewöhliche Eingabegeräte) kann als der Rest und somit alle anderen nur eine falsche Taktik verwenden?
"Das kommt mir ehrlich gesagt ein wenig komisch vor"

Klar, ich hätte das große Goblin-Lager auch mit meinem Warlock komplett solo machen können, in dem ich einfach mein Familiar verwende und nur diesen Kämpfen lasse. Da könnte ich es sogar schaffen ohne einen einzigen Schadenspunkt zu fressen. Das liegt aber eher daran, da ich die ROI ignoriere und eine potentielle Lücke im Spiel ausnutze ^^ Als gute Taktik würde ich das nicht beschreiben und ich möchte auch nicht wissen, wie viele Stunden ich für den Spaß benötige.
 

Morywen

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Nun, wenn ich wie im Spiel vorgesehen mit den Leuten an der Mühle rede, da es ja auch friedliche Lösungen gibt, steht die Party ja erstmal im Getümmel. Ich kam auch noch von der falschen Seite und sah nicht alle vorher. Da ist mit ausgeklügelter Taktik nicht viel zu machen. Man kann ja nicht unbedingt wissen, wie sich das Gespräch entwickelt.
Im Camp selber kommt es ja nicht zu einer direkten Konfrontation, wenn man es nicht aktiv provoziert. Was man zu viert eher nicht macht, sondern erstmal die Lage sondiert.
Ich finde die Haltung, wenn bei mir der Solorun bestens funktioniert, sind die anderen nur keiner guten Taktik fähig, schwierig. Ich kenne zwei Leute, die das Teehaus nicht zu Ende gespielt haben, weil es ihnen zu frustrierend war. Beiden würde ich nicht unterstellen, keine vernünftige Taktik entwickeln zu können. Ich fand das herausfordernd, gut der Endgegner wäre vielleicht einfacher gewesen, wenn ich zwischendurch noch eine lange Rast gemacht hätte, aber keine Lust hatte, aus der Norestarea rauszugehen. Rollenspiel technisch hätte ich es auch blöd gefunden.
So sind Eindrücke von Spielen eben sehr unterschiedlich. BG 3 ist meiner Meinung nach für Leute, die gerne taktisch spielen und auch Geduld mitbringen. Denn nicht jeder Kampf ist mit der gleichen Taktik zu gewinnen. Weswegen man einige mehrmals ausprobieren muss.
 

Denderan

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Dh., es gibt (fast) keine schwierigen Spiele, weil es immer jemanden gibt, der es schneller, besser oder mit einem Handycap (z.b. ausgewöhliche Eingabegeräte) kann als der Rest und somit alle anderen nur eine falsche Taktik verwenden?
"Das kommt mir ehrlich gesagt ein wenig komisch vor"

Klar, ich hätte das große Goblin-Lager auch mit meinem Warlock komplett solo machen können, in dem ich einfach mein Familiar verwende und nur diesen Kämpfen lasse. Da könnte ich es sogar schaffen ohne einen einzigen Schadenspunkt zu fressen. Das liegt aber eher daran, da ich die ROI ignoriere und eine potentielle Lücke im Spiel ausnutze ^^ Als gute Taktik würde ich das nicht beschreiben und ich möchte auch nicht wissen, wie viele Stunden ich für den Spaß benötige.
Es ist halt ein Unterschied ob ich als Spieler "Skill" im Sinne von meinen eigenen Fähigkeiten brauche oder nicht;)

Aber gut ihr habt mir verraten was ich wissen wollte
 

Taimon

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Beschreibungen von Schwierigkeitsgraden sind immer subjektiv (und relativ), da sie eben von den Fähigkeiten des jeweiligen Nutzers abhängen.
Beispiel: Wenn jemand mit einem guten Gedächtnis ein Rätsel mit Memory-Elementen lösen soll, ist das für ihn deutlich einfacher als für jemanden, der kein so gutes Gedächtnis hat.
Folglich sollte man immer auch einen Vergleichswert haben.

Ich würde aber vorschlagen, jetzt nicht weiter über dieses Thema zu diskutieren, sondern wieder auf die Eindrücke zu BG3 zurückzukommen.
 

Fabian

Hefti
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Hallo liebe Alle!
Eine kurze Frage: BG 3 ist ja bisher nur im Early Access verfuegbar. Gibt es schon ein Datum ab wann es im Endzustand verfuegbar sein soll? Ich konnte online dazu nichts auf die schnelle finden.
Tausdend Dank!
 

Maus

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Ich würde sagen: das dauert auf jeden Fall noch Monate. Persönlich würde ich nicht drauf wetten, dass es dieses Jahr noch was wird.

Aus meiner Sicht tut sich in der EA-Version ziemlich wenig. Hab da bestimmt das letzte Mal vor Weihnachten was mit gemacht...
 

Morywen

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Ich würde auch vermuten, dass sich die Entwicklung noch ein Jahr hinzieht. Das letzte Update hat zwar die Saves "kaputt" gemacht, aber in der Charaktererstellung und am Anfang konnte ich keine Veränderungen entdecken und war dann auch nicht richtig motiviert weiter zu spielen. Vielleicht kann man jetzt über Level4 aufsteigen?
 

Maus

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Soweit ich das gesehen habe: nein, immer noch Level 4 die Grenze...
 

Morywen

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Dann warte ich sicherlich bis dahin, bis ich nochmal einen Anlauf nehme.
 

Loxagon

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Ist das überhaupt noch ein "BG"? Es soll ja 100 Jahre nach TdB spielen und quasi null Bezüge haben, außer eben die gleiche Welt.

Das klingt schon massiv nach: "Wir benutzen den Namen des Spiels und sonst nix". Obwohl ein echter Teil 3 viel böte. So könnte es ja 2 komplett verschiedene Durchgänge geben, die eben nach TdB ansetzen und man entweder die Daten importiert, oder eben gefragt wird: "Ja oder Nein" - natürlich mit dem, was dazu gehört, aber Kenner der Serie wissen ja, was gemeint ist. Das wäre doch viel spannender gewesen - zumal es ja nach Wahl je eh extreme Auswirkungen auf die Welt haben dürfte, was passiert.

Denn entweder wird man der neue Bhaal, oder eben nicht. Was bedeutet - der Todesgott wird entweder weiterhin existieren, oder für immer ausgelöscht - und das dürfte, egal wie man sich entscheidet, XXL-Auswirkungen haben. Da hätte ich schon immer gern ein BG3 gehabt, dass eben genau darauf aufbaut, aber auch mit der alten Gruppe.

Zumal: Edwin dürfte ja auch ziemlich tot sein, altersbedingt :(
 

Maus

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Von der Art und Weise ist es schon noch BG. Inhaltlich knüpft es aber nicht daran an klar. Und ich glaube kaum, dass man ein sinnvolles RPG storytechnisch nach TdB aufbauen kann. Auf gar keinen Fall in dem Regelwerk und auch inhaltlich wäre das dann, hm, schwierig. Persönlich finde ich TdB schon grenzwertig. Da spielt sich noch ganz gut und ganz nett, aber schon die Highlevel Fertigkeiten machen Balancing fast unmöglich. Und noch einen Schritt weiter? Keine Ahnung, wie man das hinbekommen kann.
 
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