Das Topic für Rezepte

Dieses Thema im Forum "Die Taverne" wurde erstellt von Rhonwen, 1. Juli 2002.

  1. Aires

    Aires Dreamwalker

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    Die Kartoffeln vom FT

    Dünnschalige Kartoffeln mit Schale kochen, einlagig in eine Reine (:p) geben und mit einer Gabel oben anbohren / anmantschen, so dass eine schön aufgebrochene Oberseite entsteht.
    Grobkörniges Salz, gehackte / getrocknete Kräuter (am besten italienische, mit viel Rosmarin und Thymian) drüberstreuen und grosszügig mit (Oliven-) Öl beträufeln.
    Für ca. 20 - 30 min in den auf 160 Grad (Umluft) aufgeheizten Ofen schieben, bis die Oberfläche der Kartoffeln schön knusprig ist.
     
  2. Rhonwen

    Rhonwen Forumsköchin

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    Groninger Nusskuchen

    meine Version:

    250 g Dinkelmehl Typ 1050
    1 Tl. Backpulver
    1 Tl. Zimt
    3/4 Tl. Muskatnuss (gemahlen)
    1 Tl. Lebkuchengewürz
    1/2 Tl. Cardamom
    1/2 Tl. Anis
    1/2 Tl. gemahlene Vanille
    175 g brauner Zucker
    150 ml Milch
    3 El. Zuckerrübensirup

    Butter für die Form
    150 g Nüsse (in meinem fall: Pekannüsse und Haselnüsse sowie eine Handvoll Sonnenblumenkerne außer der Reihe)

    Backofen auf 140 Grad Ober- und Unterhitze vorglühen, eine Kastenform einfettetn, die Hälfte der Nüsse auf den Boden streuen.
    Alle obigen trockenen Zutaten mischen, dann Rübensirup und Milch zugeben. Ich habe es mit Knethaken verrührt, die Quirle hätten es vermutlich auch getan.
    Teig in die Form einfüllen, die restlichen Nüsse drüberstreuen, 70 Minuten backen.

    Mein Kuchen war fluffiger als das gekaufte Exemplar, aber lecker, bis auf die beim ungeduldigen Testen verbrannte Zunge.

    Original-Rezept hier gemopst:
    http://www.ah.nl/kookschrift/verzameld-recept?id=115431&userid=256437
     
  3. Rhonwen

    Rhonwen Forumsköchin

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    Elfchen hat mir ein Keksrezept gegeben, wo brauner Zucker, Mehl und Butter (Margarine) so ziemlich in gleichen Teilen drin waren. Es stand Vorheizen im Rezept, das habe ich aber vergessen.
    Die Kekse sind leider ziemlich mehlig-bröselig-trocken geworden.
    Lag das am fehlenden Vorheizen, an der Mischung oder daran, dass ich möglicherweise die falsche Schokolade reingetan habe?

    Ich würde ungern noch dreimal backen, bis ich die Lösung raushabe, wenn ihr mir schon vor dem nächsten Backen einen hilfreichen Rat geben könntet.
     
  4. Elfchen

    Elfchen Flügelkobold

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    Hm. Also mehlig waren die bei mir nie. :confused:
    Bröselig-trocken kann glaub ich am fehlenden Vorheizen liegen, wenn sie dann langsam warm werden statt schnell - oder an zu langem Rühen, dass der ganze Teig schon zu weich/warm war.

    Die Schokolade...ich war mir ja recht sicher, dass man das austauschen kann, aber vielleicht sind doch genau die Riegel (also, welche auch immer man dann nimmt) wichtig für die Konsistenz?
     
  5. Rhonwen

    Rhonwen Forumsköchin

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    Danke für deinen Rat, Elfchen. Beim nächsten Mal werde ich wohl mal Vorheizen des Ofens plus Kühlen des Teiges versuchen und die Schokolade so lassen (davon habe ich nämlich noch etwas mehr).

    Wenn das nicht zum gewünschten Ergebnis führt, wechsele ich die Schokolade, wobei ich dann noch mal einkaufen muss, ich habe die passende nämlich schon aufgegessen.
     
  6. Kraven

    Kraven Lernender

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    So, aufgrund der (einen) Nachfrage :D

    Zwetschgenkuchen
    Traditioneller Zwetschgenkuchen besteht aus einem schlichten Hefeteig, auf den Zwetschgen und ein bisschen Zucker gegeben werden, und das ist eine wunderbare Art, Zwetschgenkuchen zuzubereiten. Es ist nur, um es mit den gewählten Worten Friedrich Schillers auszudrücken, "voll zu ungepimpt, jo."
    So let's change that :D

    Man nehme für den Boden:
    300 g Mehl
    200 g Butter
    100 g Zucker
    eine Prise Salz

    Für den Belag:
    750 g Zwetschgen
    60 g gemahlene Mandeln
    3 EL Creme Fraiche
    100 g Zucker
    2 EL Mehl
    3 Eier

    Und damit fange man folgendes an:
    Für den Boden die Butter würfeln und mit den restlichen Zutaten von Hand vermengen. Zu einer Kugel formen und für etwa eine Stunde in den Kühlschrank, damit der Teig beim Backen knusprig und dünn bleibt.
    In der Zeit kann man dann die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.
    Dann den Teig in eine Springform drücken und an den Rändern hochziehen (die Form muss nicht gefettet werden, im Teig ist genug Butter).
    Den Teigboden mit einer Gabel einige Male einstechen, dann die Mandeln darauf verteilen und andrücken.
    Jetzt die Zwetschgen darauf verteilen (müsste ca. zwei Lagen ergeben). Zucker, Mehl, Creme Fraiche und Eier gut miteinander verrühren und über die Zwetschgen geben, so dass diese nicht komplett bedeckt werden.

    Das ganze in den vorgeheizten Backofen, bei 180 Grad 40-45 Minuten lang backen.
    Anschließend drei bis vier Stunden auskühlen lassen.
     
  7. Elfchen

    Elfchen Flügelkobold

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    Ich brauche Zwetschgen. Jetzt sofort! :D
    Besten Dank für das Rezept. :)
     
  8. Rhonwen

    Rhonwen Forumsköchin

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    Vor Jahren gab es mal bei Lidl von ihrer Eigenmarke als Aktionsprodukt Knoblauch-Kräutersalz und Paprikasalz. Es schmeckte genial. Leider habe ich vor einiger Zeit die letzten Reste verbraucht und die Dosen entsorgt.
    Jetzt wird für das Weihnachtsraclette danach gefragt und ich dachte, ich mische es mir selbst zusammen, nur weiß ich nicht mehr, was damals drin war. Und es soll natürlich (KInder!) genauso schmecken wie das alte, also sind Experimente unerwünscht.
    Hat jemand zufällig so eine Dose bei sich rumstehen und kann mir die Zutatenliste abtippen? Wie gesagt, die Chefkochrezepte sind toll, aber unerwünscht.
     
  9. Rhonwen

    Rhonwen Forumsköchin

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    In der Zeit um Weihnachten hatten meine Schwester und ich das Problem, verschiedenste Kuchen backen zu wollen, aber nicht immer die richtige Form zu haben. Also habe ich eine Tabelle zur Umrechnung erstellt.
    Ausgegangen bin ich von der Prämisse, dass in so weit nur die Fläche von Bedeutung ist und nicht das Volumen, da die Kuchen ja bei unterschiedlicher Grundfläche etwa gleich hoch werden sollen. Allerdings müssen, da ja wirklich das Gesamtvolumen verändert wird, die Temperaturen und Backzeiten eventuell etwas angepasst werden.

    Dank Verno gibt es eine lesbare Tabelle hier. Hoffentlich hilft es euch beim Umrechnen.

    Form ↓/Teigmenge des Originalrezeptes→18 cm24/26/28 cmBlechBrownies
    18 cm Springform Durchmesser (254 qcm)1ca. 0,50,2ca. 0,66
    24 cm Springform Durchmesser ( 452 qcm )ca. 1,75-ca. 0,33ca. 1
    26 cm Springform Durchmesser (Standartform) ( 531 qcm )ca. 21ca. 0,4ca. 1,33
    28 cm Springform Durchmesser ( 616 qcm )2,5-0,5ca. 1,5
    Backblech (das hohe Blech nehmen) ( ca.1250 qcm )5ca. 2,51ca. 3
    Browniesform 20 x 20 cm ( 400 qcm )ca. 1,5ca. 0,75ca. 0,331


    Ach ja, Kastenformen, Guglhupfformen sowie Kranzformen habe ich nicht in der Tabelle mit drin.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. September 2019
  10. Rhonwen

    Rhonwen Forumsköchin

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    Dreifachpost...

    Haferflocken-Blechkuchen

    Abgewandelte Version des allseits beliebten Fantakuchens

    2 Tassen Haferflocken, in meinem Fall im Verhältnis zarte zu kernigen drei Viertel zu einem Viertel
    2 Tassen mehl
    1 Tasse Schokoladenflocken
    1/2 - 1 Tasse Zucker
    1/2 Päckchen Backpulver
    1 Päckchen Vanillezucker
    4 Eier
    1 Tasse Milch
    1/2 Tasse Öl

    Mit einem Löffel verrühren, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen, etwa 25-35 Minuten bei 180°C Umluft backen.

    Solange er nicht verbrannt ist, schmeckt der Kuchen sowohl saftig als auch knusprig.
    Wir hatten aus besonderen Gründen plötzlich 3 Kilogramm Haferflocken und Kuchen geht immer.
     
  11. Kraven

    Kraven Lernender

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    Aus der Kategorie "Ich hab überreife Bananen hier, was mach ich mit denen?"

    Bananenbrot mit Schokobutter

    Man nehme:

    Für das Bananenbrot:
    100 g Walnüsse
    500 g reife Bananen (entspricht ungefähr drei Stück, Gewichtsangabe zählt mit Schale)
    125 g Butter
    125 g brauner Zucker
    2 Eier
    200 g Mehl
    2 TL Backpulver
    1 TL Zimt
    Prise Salz

    Man tue:
    Ofen auf 170° vorheizen und die Walnusskerne ca. 5 Minuten lang anbacken.

    In der Zwischenzeit die Bananen mit einer Gabel nicht zu fein zerstampfen und beiseite stellen.
    Butter und Zucker schaumig schlagen, einzeln die Eier dazu, mit der Bananenmasse verquirlen. Walnüsse aus dem Ofen nehmen, grob hacken, in den Vorteig geben. Mehl mit Backpulver, Zimt und Salz mischen und mit einem Holzlöffel zügig einrühren.

    In eine Kuchenform geben, bei den 170 Grad eine Stunde lang backen.

    Schokobutter

    100 g Zartbitterschokolade
    geriebene Schale von 2 Orangen
    150 g warme Butter
    80 g Puderzucker
    -
    grobes Seesalz

    Schokolade in Wasserbad schmelzen, Butter und Zucker zusammenschlagen (brutalst!). Geschmolzene Schokolade vom Herd nehmen, Orangenschale einrühren und die Masse leicht abkühlen lassen. Mit der Butter mischen.
    Damit dann das Bananenbrot bestreichen und mit Seesalz bestreuen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2015
    Malik ibn Harun gefällt das.
  12. Kraven

    Kraven Lernender

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    Da ich offensichtlich nicht so viele Kuchenrezepte hier drin habe, wie ich dachte...

    Käsekuchen mit Schokostreuseln

    Man nehme für den Teigboden
    300 g Mehl
    100 g Zucker
    100 g Butter
    2 Eier
    1 Pck Vanillezucker
    1 Pck Backpulver
    Prise Salz

    Für die Quarkfüllung
    2 Eier
    150 g Zucker
    500 g Magerquark
    300 ml Milch
    1 Pck Vanillepuddingpulver
    50 ml Öl
    4 Tropfen Vanillearoma (dekadente Menschen schaben hier eine Vanilleschote aus ;) )

    Für die Schokostreusel
    120 g Butter
    100 g Zucker
    150 g Mehl
    1 Pck Vanillezucker
    Zweieinhalb EL Backkakao
    Eine Messerspitze Zimt
    Prise Salz

    Und dann tut man folgendes

    Für den Boden die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, nacheinander die zwei Eier dazuquirlen, dann die restlichen Zutaten dazu. In eine gefettete Springform geben und über die Wände hochziehen.

    Für die Füllung Eier und Zucker verquirlen, dann mit einer gewissen hochnäsigen Gleichgültigkeit die anderen Zutaten dazu und solange rühren, bis man eine gleichmäßige Masse erhalten hat. in die Springform gießen.

    Für die Schokostreusel (Achtung, es wird fancy): Alles zusammenschütten und mit den Händen verkneten, Streusel formen. Nach Geschmack entweder tief in die Quarkmasse drücken oder oben drauf legen, in letzterem Fall werden sie knuspriger.

    /Edit: Wenn man wirklich abgehoben werden will, kann man das Ding natürlich auch noch backen :rolleyes: :D

    Eine Stunde bei 180 Grad Ober/Unterhitze ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. August 2015
  13. Kraven

    Kraven Lernender

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    Apfelkuchen mit Sahnehaube

    Man nehme für den Boden
    100 g Butter
    100 g Zucker
    200 g Mehl
    1 Ei
    1 TL Backpulver

    Für die Füllung
    750 ml Apfelsaft
    2 Pck Vanillepuddingpulver
    4 EL Zucker
    5 Äpfel

    Haube
    2 Becher Sahne
    1 Pck Vanillezucker
    Zimt

    Stuff to do
    Butter und Zucker schaumig schlagen, Ei dazu, Mehl und Backpulver dazu und kurz alles vermischen (zu lange lässt den Teig bröselig werden).
    In eine gefettete Springform geben, an den Rändern hochziehen.

    Die Äpfel vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Auf dem Teig verteilen.

    Das Puddingpulver mit dem Zucker und etwas Apfelsaft anrühren. Den restlichen Saft zum Kochen bringen, Puddinggemisch einrühren, unter Rühren aufkochen und anschließend über die Apfelstücke gießen.

    75 Minuten bei 180 Grad backen, anschließend vier Stunden lang auskühlen lassen.

    Dann die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen, zum Schluss Zimt auf die Sahnehaube sieben.
     
  14. Kraven

    Kraven Lernender

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    Kittykuchen

    Man nehme:
    Eine Hello Kitty Backform (Dieser Teil ist essentiell, und ohne ihn wird der Kuchen nicht funktionieren)
    1 Ei
    100 g Zucker
    1 Pck Vanillezucker
    135 g Mehl
    1 TL Backpulver
    100 g Buttermilch
    50 g Mandelblättchen
    20 g Zucker

    35 g Butter
    75 ml Sahne

    Ei und Zucker so lange quirlen, bis die Masse fest wird (fünf bis sieben Minuten). Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Buttermilch zügig mit einem Holzlöffel in die Eimasse einrühren.
    Teig in die (gefettete) Form geben, Mandelblättchen und Zucker darüber, und bei 200 Grad irgendetwas um die zwanzig Minuten backen (ich bin mir bei der Zeit unsicher, weil wir am FT mit der dreifachen Menge Teig gearbeitet haben. Im Zweifelsfall ab Fünfzehn Minuten regelmäßig Stäbchenprobe machen).

    Während der Kuchen backt, Sahne und Butter aufkochen und zum Schluss über den heißen Kuchen gießen. Eine halbe Stunde durchziehen lassen, dann die Form stürzen und den Kuchen lösen.
     
  15. Rhonwen

    Rhonwen Forumsköchin

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    Restefischsuppe

    Fischreste (Kopf, Gräten, Haut, ...jeweils mit etwas anhaftendem Fleisch)
    Zwiebeln (gehackt)
    Knoblauch
    Liebstöckel
    Paprikapulver
    Olivenöl
    --> anbraten, dann mit kaltem Wasser aufgießen, aufkochen und eine halbe Stunde ziehen lassen.
    Abkühlen lassen, durchsieben, in einen neuen Topf füllen.

    Mischung aus Tomatensuppen- , helle Soßen- und Soßenbinderpulver dazu. Dazu noch Dill, Liebstöckel, Knoblauch, Paprika, ...
    Und die restlichen zwei Scheiben Räucherlachs aus dem Kühlschrank.
    Und frisches Zwiebelbaguette...
     
  16. Mantis

    Mantis Heilende Hände

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    Tortelloni mit Apfel-Linsen-Curry-Sauce

    Die sehr, sehr einfache, ich-hab-keine-Lust-zu-kochen, quasi-Fertiggericht-Variante.
    Wem das zu anspruchslos ist, der kann ja alles unnötig kompliziert machen :D

    Man nehme:
    1 Zwiebel
    2 Zehen Knoblauch
    ~ 350 g Fertigtortelloni (weil niemand Zeit hat, die selber zu bauen...:wunder: )
    2 Äpfel
    1 Dose Linsen (geht bestimmt auch, wenn man die vorher einweicht und/oder kocht, aber dies hier ist die faule Variante :D)
    1 Dose Kokosmilch
    ziemlich viel Currypulver


    Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken, Apfel zerstückeln, Tortelloni gemäß Packungsanweisung kochen.
    Butter in ner Pfanne erhitzen, Curry und Pfeffer in der Butter anbraten, dann Zwiebel und Knoblauch dazu, ebenfalls anbraten.
    Linsen und Äpfel dazu. Kokosmilch dazu. Tortelloni dazu.
    Definitiv nachwürzen (sehr viel mehr Currypulver als man denken sollte...).

    Und schon fertig. ^_^
     
  17. Chinasky

    Chinasky Dirty old man

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    Pilze!!!

    Aus gegebenem Anlaß wollte ich nur mal Euch Spitzenköche darauf hinweisen, dass gerade Pilz-Saison ist!!!

    Mitten in der norddeutschen Tiefebene gelegen, ist die Gegend rund um den Wohnort meiner Eltern nicht gerade als Pilzgebiet bekannt - aber selbst hier finden sich heuer besonders viele Birken- und Butterpilze, Maronen- und Kuhröhrlinge, sowie gaaaanz vereinzelt mal der ein- oder andere Steinpilz (Pfifferlinge leider überhaupt nicht).

    Solange Röhrenpilze genug zu finden sind, kümmere ich mich gar nicht weiter um Lamellen- bzw. Blätterpilze wie den Parasol oder den Edelreizker oder gar die massenhaft zu findenden Champignons - einfach, um auf Nummer Sicher zu gehen, nicht aus Versehen doch was Giftiges mit in den Korb zu packen.
    Es gibt praktisch nur einen giftigen Röhrenpilz, nämlich den Satanspilz, der wirklich leicht zu erkennen ist, falls man nicht gerade mit Farbenblindheit geschlagen sein sollte. Ansonsten gibt's noch den Gallenröhrling, der beschissen schmeckt, aber nicht giftig ist. Falls man sich nicht sicher ist, kann man, bevor man einen Pilz zu den anderen in die Pfanne wirft, ja immer eine winzige Geschmacksprobe nehmen (besser, als mit einem Gallenröhrling eine ganze große Portion der teuren Steinpilze zu verderben ;) )...

    Großartig aufwendige Rezepte für Pilze kenne ich jetzt nicht, der Klassiker ist für mich völlig ausreichend: Frische Wald-Pilze mit Rührei

    Frische Pilze (je nachdem, wieviele man halt findet - heute hab ich rund anderthalb Kilo gesammelt, die für drei Personen ausreichen sollten...) säubern, in Stücke schneiden, mit etwas Pflanzenöl in der Pfanne anbraten, und dann schmurgeln und schmoren lassen, bis sie auf ein Drittel des Anfangsvolumens eingeschrumpft sind. Dabei darauf achten, dass sie nicht am Pfanneboden anbraten, eventuell zwischendurch immer noch etwas Wasser hinzufügen... Separat (oder vorher) ein paar Zwiebelringe schön goldbraun anbraten, zu den Pilzstücken hinzufügen, und mit (je nach Gusto und Menge) einem oder mehr gerührten Eiern vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf getostetem Vollkorn-/Schwarzbrot servieren. Dazu paßt sehr gut Rotwein - ich kenne kein leckereres Abendmahl!


    Achtung: Pilze sind nicht allzu leicht verdaulich, also nicht zu riesige Mengen davon futtern - auch wenn's schwer fällt... ;)
     
  18. Darghand

    Darghand Einer von vielen

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    Hm.

    Alle von mir bislang gesammelten Röhrlinge - darunter auch der schön bunte Hexenröhrling - haben sich in der Pfanne beim Braten in unansehnlichen Matsch verwandelt und dabei viel Schleim abgesondert. Und sonderlich geschmeckt hat es, finde ich, auch nicht.

    Ausnahme waren bislang wirklich nur die Steinpilze. Die haben eine ganz andere Konsistenz und bringen richtig Aroma mit. Röhrlinge jedenfalls sind mir die Mühe des Suchens nicht mehr wert.
     
  19. Chinasky

    Chinasky Dirty old man

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    Hexenröhrlinge hab ich noch nie gefunden, daher kann ich zu denen nix sagen. Meist muß man bei Röhrenpilzen den Röhrenschwamm entfernen (es sei denn, es handelt sich um sehr kleine/junge Exemplare), häufig auch die Haut oben drauf (mache ich bei Butterpilzen jedenfalls immer).
    Wichtig: die Pilze gründlich putzen, aber NICHT waschen! Statt dessen lieber ein paar Stunden auf Zeitungspapier im Trockenen liegen lassen. Die größte "Masse" erhält man meist aus den Stielen, nicht aus den Köpfen.

    Und darauf achten, ob die Dinger verwurmt, bzw. voller Maden sind. Leider sind vor allem große Exemplare meist schon von diesen ärgerlichen Biestern durchlöchert und vorverdaut.

    Ich finde momentan vor allem Birkenpilze und Maronenröhrlinge (und leider auch Gallenröhrlinge :grmpf: :wuerg: ) und die verwandeln sich eigentlich nicht in Schleim oder Matsch.
     
  20. Nalfein

    Nalfein Der Finstere

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    Habe vor ein paar Wochen diese schoenen Exemplare gefunden (Riesenbovist)

    Riechen zwar erstmal nicht so appetitlich (ziemlich nach Anis), nach dem Braten ist davon aber nichts mehr zu schmecken.
    Habe sie auch mit Ruehrei und etwas Kuemmel zubereitet. Ein Pilz alleine und ich war schon pappsatt, sprich: reicht fuer 2 Personen :D

    Die Haut zieht man bei diesen am besten komplett ab.
     
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