Baldur's Gate-3-TV-Serie von HBO in Planung

Acifer

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Lotus Noctus

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Ok, damit habe ich nicht gerechnet. Bin gespannt wien Flitzebogen +7! :D
 

Avalon

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Ich hoffe, es ist nicht so kitschig wie "BG3".
 

Jastey

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Ja, bittebitte nicht so ein (meiner Meinung nach schlecht geschauspielertes) action-3D-geladenes Rumspring-beim-Kämpfen-Spektakel wie The Witcher.
Bin gespannt.
 

Belryll

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Ich glaube, The Witcher ist ein gutes Beispiel dafür, wie man eine Serie zu einer etablierten Lore nicht gestalten sollte. :D Etwas absurd, die zu ignorieren und unbedingt eigene Visionen verwirklicht zu wollen - in dem Fall kann man auch einfach etwas Neues, Eigenständiges schaffen. Verkauft sich im Zweifelsfall nur nicht so gut, weil ein bekannter Name natürlich mehr Aufmerksamkeit erregt.
 

Falk

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Ich will die Witcherserie jetzt nicht so sehr verteidigen, habe auch nicht alle Staffeln fertiggeschaut. Aber die Kämpfe sind jetzt gar nicht so weit weg von der Lore, denn in den Büchern sind diese auch sehr umfassend beschrieben. Und Realismus ist noch nicht mal das Ziel. Gleichzeitig waren die Kampfszenen in Honor Among Thieves auch teilweise sehr hektisch und nicht immer lore-gerecht und dem Film hat es auch nicht zu sehr geschadet. Aber ich bin bei die Jastey: Ich bin zu viele Marvel-mäßige Überbietungswettbewerbe bezüglich Actionszenen auch leid und hoffe ebenfalls auf eine ausgewogene Mischung.
 

Belryll

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Wobei die Kritik an der Witcher-Serie ja wesentlich weiter gefasst ist: Die Charaktere wurden auf Weisen interpretiert und mit Hintergrundgeschichten versehen, die sich mit der Geschichte beißen - ein Beispiel hierfür ist Yennefer. Auch der Sozialkommentar ist eher us-zentrisch, als dass er die Konflikte des europäischen Mitteleuropas beleuchtet, wie Sapkowski es in seinen Büchern tat, und einige der Charaktere und ihre Motive, zu denen Lauren Hissrich sich äußerte, scheint sie selbst nicht verstanden zu haben.

Ich finde es gut, in einer politischen, wenn auch fantastischen Geschichte gegenwärtige Themen zu behandeln und sie einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Störend finde ich es, wenn zentrale Elemente uminterpretiert und behandelte Konflikte amerikanisiert werden. Bezüglich der BG-Serie hoffe ich, dass sie nicht bloß als plumpe Geldmaschine oder elitärer US-Sozialkommentar missbraucht wird.
 

Jastey

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die Kämpfe sind jetzt gar nicht so weit weg von der Lore, denn in den Büchern sind diese auch sehr umfassend beschrieben.
Ich habe auch nur einige Folgen von The Witcher gesehen, auch winn ich immer wieder versucht habe, reinzukommen, stützt sich meine Mienung also auf noch weniger Material. Ich hatte bei meiner Polemik auch einen Trailer(?) für eine neue Staffel im Kopf, wo das Mädel (Name vergessen) gegen eine Seekreatur kämpft. Der Hexer - ok. Aber sie war bis 13?, 16? eine Prinzessin. Woher sollte sie plötzlich so kämpfen können. Dieses 3D-Stuntspektakel ist so ein Stereotyp geworden - Du hast recht, wenn Du Honor Among Thieves erwähnst - dass es mich mittlerweile nervt.
 

Sirius

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Ja, bittebitte nicht so ein (meiner Meinung nach schlecht geschauspielertes) action-3D-geladenes Rumspring-beim-Kämpfen-Spektakel wie The Witcher.
Bin gespannt.
Ach, Henry Cavill war doch ein toller Geralt und die erste Staffel war gar nicht so schlecht. Leider war aber alles danach eine einzige Katastrophe.

Eine BG3 TV-Serie kann ich mir leider überhaupt nicht vorstellen. Die Forgotten Realms (die ich allerdings ausschließlich von den PC-Spielen kenne) haben so eine ganz eigenartige Kombination aus epischen Geschichten und Humor, die sich glaube ich nur sehr schwer in einer Serie umsetzen lässt. Viel schwieriger als beim Witcher glaube ich ...
 

Kensei

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"...Klar ist jedoch: Die Geschichte wird mit neuen Figuren fortgesetzt, die – ganz im Sinne klassischer Dungeons & Dragons-Abenteuer – als einfache Abenteurer beginnen und sich im Laufe der Zeit zu Helden entwickeln..."

Klingt für mich jetzt eher wie etwas neues und den Bekanntheitsgrad abgreifen. Siehe Witcher.

Schade. Ich hätte mir mal eine ordentliche Trilogie als Kinoblockbuster gewünscht. Und das gerne ohne Marvel-Humor und HdR Kitsch.
 

Maus

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Hm, wenn man das Konzept wirklich umsetzt so wie beschrieben, also eine Gruppe, die sich findet und dann gemeinsam in ein Abenteuerleben startet, dann sehe ich zumindest viel Potential. Unvermeidbar wird sowas wie LoveInterest sein. Kann ich mit leben. Aber wenn es nicht den einen Haupthelden gibt und die nicht alle eine voll problematische Kindheit hatten, die sie jetzt aufarbeiten müssen, dann könnte die Gruppendynamik interessant sein. Dann könnte es auch um mehr gehen als Hack'n Slay. Dann könnte man auch schön den Erwerb von neuen Fähigkeiten ausspielen.

Meine Befürchtung ist aber eher: Ein Superheld voll innerer Qualen und Konflikte zieht mit dem LoveInterest und ein paar dahingerotzten Gefährten durch die Lande und metzelt Monster für einen höheren Zweck. Dieser ist voll mysteriös und geheimnisvoll. Jede Folge muss ein Boss-Monster erledigt werden, zu 90% vom Haupthelden, dazu immer noch eine Gruppe Minions dazu. Eine kleine Seitenquest dazu und so zur Hälfte ein mittlerer Kampf, damit die Zuschauer nicht vor Langeweile einschlafen.

Nun ja, warten wir es ab ;)
 

Kensei

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Das Konzept ist halt auch super ausgelutscht. Also "Greenhorns", die das Schicksal zusammenführt, die sich dann, mit anfänglich ganz unterschiedlichen Charakteren, als Gruppe zusammenraufen, um am Ende, nach einigem Beziehungskrimskrams, die Welt zu retten.
Kann so eigentlich nur ein jüngeres Publikum noch wirklich begeistern. Oder halt BG Fanboys.

Ich hoffe es sterben dann wenigstens Protagonisten, wie bei Game of Thrones. Würde sich ja anbieten, wenn es keine etablierten Charaktere sind.
 

Jastey

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OK, @Kensei und ich gehen bis auf Weiteres nicht zusammen ins Kino! :p

Ich finde das Setting noch nicht ausgelutscht, vielleicht ist es für mich auch Nostalgie? Und sterben sollen bitte nicht die Hauptprotagonisten. Dagegen bin!
Es kommt aber am Ende halt sehr darauf an, wie es ausgeführt ist. Geschichten, in denen ein Überböser den Protagonisten jagt, weil er halt böse ist und von einer Truppe Greenhorns in einem völlig unrealistischen Kampf besiegt wird, finde ich auch langweilig.
 

Maus

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Naja, es müsste halt auch Fehlschläge geben. Muss ja nicht immer gleich jemand sterben. Aber halt auch mal die Falschen um die Ecke bringen, nebst der Diskussion dazu, was richtig/falsch ist. Oder halt mal wirklich eine böse Gruppe, gerne so eine Mischung aus chaotisch neutral und rechtschaffen böse. Oder halt eine neutrale Gruppe, die mal für den bösen Lehnsherrn die Revolte niederschlägt und beim nächsten Mal den Drachen tötet für Ruhm. Das hätte den Reiz, dass der Zuschauer selber überlegen muss, wer in der Folge die Bösen sind und nicht so ein fertiges Schema weiß Gott wie oft durchexerziert wird. Nebst Seitenwechsel und Verrat!
 

Kensei

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Ich fände es nun spannender, wenn Charaktere sich entwickeln und gar nicht richtig klar ist, wer die Guten und die Bösen sind. BG bietet dafür ja Material; Sarevok, der später geläutert wird, oder Caelar Argent, die am Ende ganz eigene, nachvollziehbare Beweggründe für ihren Kreuzzug hat. Oder so einer wie Anomen, der einfach seine Prüfung verka*kt und den Rest der Geschichte damit hadert. Beispiele für Dauertote gäbe es auch zur Genüge; Dynaheir, Khalid, Yoshimo...
Allein mir fehlt der Glaube, dass es mit einer D&D Serie in so eine komplexe Richtung gehen könnte. Wird wohl eher so ein wie von Maus skizzierties Szenario werden.
 

Kensei

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Geil wäre auch so ein 80er Jahre dark fantasy flair, so Sinbad mässig.


Das hätte bei mir dann auch Nostalgie Bonus :D
 

Falk

ChickenWizzardwing
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Ich bin da bei Jastey. Ich glaube nicht, dass die klassische Heldengeschichte ausgelutscht ist. Irgendwie fehlt mir das in den Serien sogar heutzutage. Seit Game of Thrones und Co ist es doch eher so, dass ein Drama das nächste jagen muss. Und nachdem sich die Protagonisten durch zahlreiche Übel der Serie gekämpft haben, werden sie am Ende dafür natürlich nicht belohnt, sondern bleiben persönlich getroffen zurück. Damit der Zuschauer auch bloß mitnimmt: Bei uns im Film ist das Leben genauso sch...hart wie im echten Leben. Idealerweise ist das mit einem Cliffhanger verbunden, der sich über zwei oder drei der folgenden Staffeln zieht und die Protagonisten noch mehr ins Unglück stürzt. Daher für mich gerne ein wenig Eskapismus mit einer klassichen Heldengeschichte mit einem guten, dafür logischen und abschließenden Ende einer Staffel.

@Sirius: Also, Honor Among Thieves hat imho hevorragend Humor und epische Fantasykomponenten verbunden. Als Beispiel aus der Science Fiction fällt mir noch "The Orville" ein, die es tatsächlich geschafft haben, Humor mit Star Trek(!) zu verbinden. Und es war auch noch gut. Geht also alles.

@Jastey: Ich kenne den Trailer nicht, aber es wird wohl Ciri gewesen sein. Dies wird das sein, was Belryll sagt. Im Buch verzichtet Sapkowski nämlich gerade auf den klassischen Aufbau zur Heldin und Erlöserin. Aber zumindest die Kampfszenen in Staffel 1 waren noch sehr passend.
 
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